Ausstellung

Krippenausstellung

vom 09.12.2017 bis 07.01.2018

mit Krippen aus der Sammlung Martin Lödermann (1913-1995)

 

In 22 Jahren, von 1968 bis 1990 schuf Martin Lödermann, genannt der Moar Martl von Partenkirchen, eine große Zahl an Krippen. Heimatkrippen und orientalische Krippen wechseln sich im Laufe der Jahre ab, das Gelände und die Gebäude wurden von ihm selbst gebaut und gefasst, teilweise auch die Figuren geschnitzt.

Dieses Wissen hat er sich größtenteils selbst angeeignet sowie in den Krippenbaukursen gelernt. Erstaunlich ist, dass er nie eine Schnitzschule besucht oder Holzverarbeitung gelernt und trotzdem solch wunderschöne Krippen gebaut hat. Hilfe bekam er von seiner Frau Anni Lödermann, vor allem bei den bekleideten Figuren.

In der Ausstellung ebenfalls gezeigt werden von Frau Anni Lödermann gesammelte Krippen aus aller Welt, entweder selber gekauft oder von „Kripperln“ oder Bekannten mitgebracht.

 

Lebenslauf

Unermüdlich tätig im Krippenschaffen war Martin Lödermann, in Partenkirchen bekannt als „Moar Martl“. Aufgewachsen in der elterlichen Landwirtschaft schnitzte er schon als Bub viel und gern mit dem Taschenmesser herum und brachte da schon allerhand an „Mandlan“ und Figuren zustande. In den 50er Jahren wurde dann die Landwirtschaft aufgegeben und der Martl widmete sich ganz seiner Leidenschaft, dem Schnitzen. Hier gehörte seine besondere Liebe der Krippe. Auf seinem Heuboden richtete er eine Werkstatt ein und vervollkommnete dort als sog. „Spätberufener“ seine Schnitzkunst.

Seine Frau Anni, selbst eine begeisterte Kripplerin, stand ihm dabei immer mit Rat und Tat zur Seite. So hat er ein Leben lang nicht nur als Krippenbauer und Krippensammler gewirkt, sondern hat seine Erfahrung, sein Wissen und Können auch an andere weitergegeben. Schon bald nach der Gründung des Vereins der Werdenfelser Krippenfreunde leitete er mit Alfred von Schmuck die Krippenkurse, wurde 1981 Zweiter Vorstand und wirkte bis 1986 aktiv im Verein. Er hinterließ nach seinem Tod 1995 auf seiner „Dui“ (Heuboden) zwanzig seiner schönsten Krippen.

16 Krippen sowie eine Sammlung von Kleinkrippen aus aller Welt zeigen wir erstmals in der Benediktinerabtei Ettal.

Öffnungszeiten

Zeitraum:

9. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018
im Westtrakt des Internates,
Eingang Oberammergauer Tor.
Der Eingang zur Ausstellung ist nicht barrierefrei.

Öffnungszeiten:

2. bis 4. Adventwochenende:
Samstag: 10.00 – 16.00 h
Sonntag: 13.00 – 17.00 h
am 24.12.2017: 13:00 – 16.00 h

25.12.2017: geschlossen

ab 26.12.2017 bis 07.01.2018:
Werktag incl. Samstag: 10.00 bis 16.00 h
Sonn- und Feiertag: 13.00 bis 17.00 h

Eintritt:

Der Eintritt ist kostenfrei,
um eine Spende zugunsten
der Förderstiftung Kloster Ettal
wird gebeten.

Benediktinerabtei Ettal
Kaiser-Ludwig-Platz 1
82488 Ettal

Telefon: 0049 8822 740
Telefax: 0049 8822 746228
E-Mail: verwaltung[@]kloster-ettal.de
Internet: www.kloster-ettal.de

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